7/10/2013










Minuk? -Klingt doch auch nach einer kleinen Katze, der man über den Kopf streichelt.
Aber nein, das wäre ja kein Blogeintrag wert. Kleine Katzen erfreuen eher das Gemüt.
Minuk ist ein Taschen und Accessoires Label aus Hamburg Altona.
Durch Zufall bin ich auf die Taschen mit ausgefallenen, grafischen Mustern gestoßen und konnte nicht mehr weg klicken. Antje Arens, die Designerin, kombiniert ausgewählte Farben und Formen zu etwas schönem. Die Lieblingsstücke sind meist aus robusten Baumwollstoff (Canvas) und Lederriemen.
Außerdem werden alle Handtaschen, Kosmetiktaschen oder Schlüsselanhänger per Handarbeit und Liebe hergestellt.
Seht selbst. Auf der Homepage http://www.minuk.eu/

      

      







3/18/2013


Die Vorfreude auf die nächste Reise ist bekanntlich die schönste Freude. Wenn man sich Hotelfotos bei Google anschaut und die Sehenswürdigkeiten im Reiseführer bewundert, dann ist man Fernwehreif.
Für mich sind Reisen die Highlights in einem Jahr. Daran erinnere mich immer sehr gern und meine Kamera auch.
Nächstes Wochenende steht ein Kurztrip an die Ostsee an. Das Wetter ist nicht so vielversprechend aber egal. Das Meer sehen, das ist das wichtigste. Als Hauptstadtkind kann ich maximal einen See sehen und das ist auch nicht so schön, wie das Meer. Muscheln, Ruhe und Salzgeruch. Ich freue mich!
Einen Monat später packe ich meine Sommersachen in den Koffer. Es geht mit einer lieben Freundin nach Teneriffa. Ein Hauch von Sommer steht schon lange auf meiner Wunschliste. Das letzte mal Sonne, Strand, Palmen und Meer... das hatte ich 2006. Die vergangenen Jahre bereiste ich Stockholm, Oslo, Dublin, Bristol, Nordsee, Hamburg usw. Es wird Zeit!

Instagram wird sicher auch gut gefüllt. Wer mir auf meinen Reisen folgen möchte... Ich heiße bei der Fotoapp Instagram Lindaberlin

Über ein bisschen Frühling würde ich mich natürlich auch in Berlin freuen. Wenn ich jetzt aus dem Fenster sehe, strahlt mich der fiese, weiße Schnee an. Das muss doch nicht mitte März sein oder?

Bis Dahin.
Die Planung geht weiter.

Photos via Tumblr
 

3/08/2013

Alles super


Alles ist gut. Alles ist schön. Das sagt man zu einem Menschen, den man lange nicht gesehen hat.
Aber ist das die Wahrheit? Unter der perfekt getarnten Fassade bröckelt es gewaltig. Bei anderen läuft es immer besser. Nie ist man Zufrieden. Der Job ist mies, der Freund und die Freunde verhalten sich komisch und die Familie sowieso. Auch das liebe Geld reicht nie.
Es wird nie perfekt sein. Jeder trägt doch Probleme mit sich rum. Eigentlich müssten wir alle nur 20 Kilo wiegen. Das denke ich mir zu selten und empfinde jede Ablehnung als Weltuntergang. Dabei ist das Leben nicht so schlimm.
Aber wie heißt es so schön? Wenn es das nicht ist, dann ist es irgendetwas anderes.
Mit diesem Satz packe ich meine Lieblingsschokolade aus und esse sie auf.

2/12/2013


Tschüssikowski, auf Wiedersehen, Tschö mit ö, Auf Wiedertschüss, bis Dann, See you later Alligator, machs gut, Tschau kakau, bye bye, Adjö, Tschüss, Bis Bald, Tschötschö...

Auf der Erde verabschieden sich die Menschen in tausend verschiedenen Worten und Gesten. 
Und immer hat man ein Gefühl dabei.
Ein verliebtes Paar verabschiedet sich für 2 Wochen am Gleis 5 und zurück bleibt Sehnsucht und der Wunsch, der geliebte Mensch bleibt in der Nähe.
Einigen Menschen sagt man nur noch einmal Lebe Wohl und man sieht sie nie wieder. Sei es, das die Person gestorben ist oder man sie durch Streit verloren hat.
Andere Leute, wie den Ex Freund,  wünscht man sich auf den Mond oder dahin wo der Pfeffer wächst. Hauptsache weit weit weg. In der Hoffnung, man sieht sie nie wieder. Aber wie das Schicksal oft so will, gibt es ein Wiedersehen.

Ist es denn eine Lüge, wenn man dem Zahnarzt "Tschüss bis zum nächsten Mal" zu ruft oder der Polizei "auf Wiedersehen" sagt? Ist die Verabschiedung heutzutage ein - wie geht es dir?- und man meint es eigentlich nicht mehr so? Wer will schon den Zahnarzt Wiedersehen? Aber was sollte man stattdessen sagen? -Ich hoffe wir sehen uns nie mehr?- Muss ja?-

Auch die Gesten spielen eine große Rolle. Liebes Winken- stark, zurückhaltend, euphorisch, liebevoll-, ein fester Händedruck nach einem Vorstellungsgespräch, eine lange Umarmung unter Freunden oder ein Kuss unter Liebenden, die es kaum erwarten können, bis man sich wieder sieht.
Oft sind Gesten mehr wert als die Worte, die zum Abschied gesprochen werden.
Denke ich an viele Gesichter, in die ich am Ende geschaut habe. Ein breites Lächeln, ein Kuss oder eine Träne aus dem Auge, die Echt ist.
Doch doch. Ich mag Abschiede. Keine für Immer natürlich. Eher die Vorfreude auf das nächste 

Hallo, Guten Tag, Hallihallo, Tach, Hallihallöchen, Salü, Servus, Huhu, Hey, Bonjour, Hi, Ahoi, Moin, Grüß Gott, Hallöle, Ich hab dich vermisst...

1/29/2013


Sehnsucht nach dem Frühling. Kennt ihr das Gefühl?
Es ist ein positives Gefühl, das in mir aufkommt, wenn die ersten Sonnenstrahlen in mein Gesicht strahlen und ich schöne Musik im Ohr habe.
Das Negative Gefühl steigt Anfang September in mir auf. Die Sehnsucht nach Licht und Sommergeruch.
Bald. Bald ist es geschafft und die Sonne geht nicht um halb 5 Uhr Nachmittags unter.
Es wird geplant und gefreut. Reisen, Tanzen und bessere Laune. Ja. Darauf freue ich mich.



9/21/2012


  Selbstportrait-Kyle Thompson


Das kennt doch jeder. Im Urlaub lächelt man schön in die Kamera, der besten Freundin will man das neu gekaufte Kleidungsstück zeigen, der schnellste Weg ist immer über das Handy und die Oma wünscht sich ein Bild von ihrem Enkel.
Oft unzufrieden und unerreicht trifft man eine Auswahl an Fotos, die man selbst von sich geschossen hat. Aus freier Hand oder mit einem Stativ. Irgendwie wird das selten etwas.
Woran liegt das?
Und warum schafft es der in Chicago geborene Fotograf Kyle Thompson, sich in perfekter Pose mit passenden Emotionen abzulichten?

Staunen und verstehen.
http://kylethompsonphotography.com/











9/19/2012

Leslie Clio - Told You So (Official Video)


inspirierend, verloren und gefunden









The Kooples

Mode hat etwas mit verlieben und endlieben zu tun. Die neu erworbene Strickjacke ist die große Liebe und die Ballerinas, aus der gefühlten Grundschulzeit, sind nicht mehr zu ertragen.
Neue Dinge sind immer spannend und schaffen es schnell auf die Favoritenliste.

Die Mode von dem Label The Kooples ist wohl eine Dauerliebe. Den Stil der urbanen französischen Marke lässt sich schwer beschreiben. Klassische Eleganz trifft auf Rock'n-Roll, britische Identität und ausgefallene Schnitte bewundert man in jeder neuen Kollektion, die die drei Brüder Alexandre, Laurent  und Raphael Elicha in Frankreich, England und endlich auch in Deutschland anbieten.
Der Markenname The Kooples leitet sich vom englischen Wort "couples" (dt. Paare) ab und bezeichnet die Grundidee des Pariser Labels. Schöne, attraktive Paare bewerben die Kollektionen.

Ein bekanntes Gesicht findet man auch immer wieder in den qualitativ hochwertigen Magazinen.
Models, Musiker und Schauspieler tragen die Mode. Auch der Brit-Rocker Pete Doherty, den The Kooples als Werbegesicht und Designer für einen Teil ihrer Kollektion angeheuert hat.

The Kooples verprüht das Pariser Lebensgefühl, ohne verkleidet oder arrogant zu wirken. Die weichen Stroffe, die schlichten Farben und die große Auswahl an Lieblingsstücken überzeugt jeden, der es schlicht und trotzdem einzigartig mag. Irgendwie schon zum verlieben.






6/29/2012







Realität ist jetzt real.
Werbung ist immer öfter wie ein guter Dokumentarfilm. Keine geschniegelten Models, kein Glitzer und Meer im Hintergrund und auch keine 100-stündige Bildbearbeitung. Realität und Inszenierung verschwimmt in vielen Print-Kampagnen.
Zuletzt wieder gewundert, bewundert und als gut empfunden in den Kampagnen für das Work- und Streetwear Label Carhartt. Wahllose Momente, Absicht oder nicht? Diese Grenze überquert der Fotograf Alexander Basile bereits seit 10 Jahren erfolgreich für Carhartt.

Ein kurzes Interview mit Alexander Basile über Echtheit und Inszenierung habe ich im Magazin Blonde gefunden.
Hier ein paar Fragen und interessante Antworten:

Blonde: Carhartt-Kampagnen wirken nie wie inszenierte Werbebilder, sondern eher 
wie Momentaufnahmen. Warum?

Alexander: Uns ist es wichtig, dass ein Bild nicht mehr zu behaupten brauch, echt zu sein.
So leben die Kampagnen von Straßenszenarien. Wir blicken auf Personen, Gesten, Bewegungen.
Ich würde es als konstruierte Realität beschreiben. Die Kampagne trifft damit den Nerv der Zeit:
Das verlangen insgesamt nach Authentizität ist groß und zeigt, wie sehr wir alle nach einem Moment der Wahrheit dursten.


Blonde: Lässt sich Werbung mit deinem Anspruch als Fotograf vereinbaren?

Alexander: Auf jeden Fall! Für mich als Künstler ist Werbung ein wichtiger Exkurs aus
der Welt des Künstlerdaseins. Ich finde es sehr befreiend, mal an
Deadlines und Rahmenbedingungen gebunden zu sein- wobei ich auch hier eine große künstlerische Freiheit genieße.
Carhartt setzt großes Vertrauen in mich. Und es macht Spaß, für Carhartt zu fotografieren.
Die Marke hat eine gewisse Beweglichkeit bewahrt, die sich immer noch richtig anfühlt.
...





6/18/2012

HAIM - Better Off




Schöne Musik aus LA. Guten Tag Sonne. Guten Tag Sommerklamotten. Irgendwie ist es ja doch schön, warme Luft zu fühlen und ein Eis zu essen, ohne das einem kalt wird.

6/08/2012

Selected Lookbook Herbst/Winter 2012

Die Dänen wieder... Skandinavische Produkte wie Mode, Möbel oder Schnick Schnack überzeugen mich immer wieder. So auch das dänische Modelabel Selected Femme. Die Mode stammt aus einem Tochterunternehmen eines dänischen Familienbetriebes, welches 1975 gegründet wurde. Immer tragbar und schön. Das Lookbook überzeugt mich jetzt schon. Ohne viel tamm tamm, ausgefallenen Posen oder kiloweise Make-up zeigt sich das Herbst/Winter Lookbook und gefällt mir daher.

6/05/2012

Verfolgung. Erinnerung

Gewaschen, Getrocknet, Gebügelt... Und doch finde ich an meinem T-Shirt wieder ein Katzenhaar. Vor 5 Wochen schloss mein Kater für immer seine orange farbenden Augen. Katzenhaare, die immer noch in der Luft rumschwirren oder an schwarzen Klamotten hängen. Er ist nicht mehr da, aber sein Fell schon. Eine merkwürdige Vorstellung. Genauso verhält es sich zum Beispiel mit Konfetti, das zu Silvester in meiner Wohnung rumgeschmissen wurde. 10000000 mal den Staubsauger durch die Wohnung gejagt und trotzdem finde ich nach mehr als 5 Monaten kleine rote und blaue Schnipsel. Düfte wie Parfum, Sonnencreme oder Waschmittel riecht man auch oft in der SBahn oder im Bus. Es duftet nach dem letzten Urlaub, der Kindheit oder dem Ex Freund, den man schon längst vergessen hat. Dinge die man kaum im Alltag bemerkt, befördern einen in Gedanken und in meist auch schöne Erlebnisse. Musik ist auch so ein Erinnerungskandidat. Sie schafft es, komplett abzuschweifen, zu tanzen oder zu lächeln. Meist sind die Dinge doch am schönsten, die man nicht sieht. Nur fühlt.

6/04/2012

Hallo Sommer

...oder so. Letzte Woche keine Gänsehaut an Armen und Beinen. Diese Woche wärmt die Jacke wieder. Ich bin kein Fan von 40°C im Schatten, aber 17°C und Wolken sind auch nicht schön. Zum Glück hat das Internet eine Menge zu bieten und wärmt innerlich. Außerdem kommt Sommerstimmung auf. Hallo Fernweh.

3/14/2012

Ich habe eine wunderschöne-Fernweh-Serie im Internet gefunden:


Donnerstag war es endlich soweit! Das schlimmste ist, wenn man sich Konzertkarten im Januar kauft und noch lange 2 Monate auf das Ereignis warten muss. Warten ist sowieso nicht schön. Es heißt ja bekanntlich...Vorfreude ist die schönste Freude. In dem Fall jedoch nicht.
Endlich die Band BOY live und in Farbe sehen. Mitsingen, die Atmosphäre aufsaugen und ein Poster für das Wohnzimmer kaufen. Die Vorband Husky aus Australien haben die Musikliebhaber gut in Stimmung gebracht. Sie waren ein wahrer Ohrenschmaus und jetzt schon auf meinem IPod. Als Valeska und Sonja auf die Bühne traten, hat man die gespannte Stimmung gespührt. Drive Darling wurde angestimmt und die Zuschauer waren in den Bann gezogen. Viele Songs wurden mitgesungen. Es klang wie ein Mädchenchor, denn es waren sicher 80 prozent der Besucher weiblich. Ein sehr gelungener Abend.
Glücklich kamen Maria und ich aus dem Huxleys in Berlin und trällerten die Songs in der U-Bahn weiter.