9/19/2012
The Kooples
Mode hat etwas mit verlieben und endlieben zu tun. Die neu erworbene Strickjacke ist die große Liebe und die Ballerinas, aus der gefühlten Grundschulzeit, sind nicht mehr zu ertragen.
Neue Dinge sind immer spannend und schaffen es schnell auf die Favoritenliste.
Die Mode von dem Label The Kooples ist wohl eine Dauerliebe. Den Stil der urbanen französischen Marke lässt sich schwer beschreiben. Klassische Eleganz trifft auf Rock'n-Roll, britische Identität und ausgefallene Schnitte bewundert man in jeder neuen Kollektion, die die drei Brüder Alexandre, Laurent und Raphael Elicha in Frankreich, England und endlich auch in Deutschland anbieten.
Der Markenname The Kooples leitet sich vom englischen Wort "couples" (dt. Paare) ab und bezeichnet die Grundidee des Pariser Labels. Schöne, attraktive Paare bewerben die Kollektionen.
Ein bekanntes Gesicht findet man auch immer wieder in den qualitativ hochwertigen Magazinen.
Models, Musiker und Schauspieler tragen die Mode. Auch der Brit-Rocker Pete Doherty, den The Kooples als Werbegesicht und Designer für einen Teil ihrer Kollektion angeheuert hat.
The Kooples verprüht das Pariser Lebensgefühl, ohne verkleidet oder arrogant zu wirken. Die weichen Stroffe, die schlichten Farben und die große Auswahl an Lieblingsstücken überzeugt jeden, der es schlicht und trotzdem einzigartig mag. Irgendwie schon zum verlieben.
6/29/2012
Realität ist jetzt real.
Werbung ist immer öfter wie ein guter Dokumentarfilm. Keine geschniegelten Models, kein Glitzer und Meer im Hintergrund und auch keine 100-stündige Bildbearbeitung. Realität und Inszenierung verschwimmt in vielen Print-Kampagnen.
Zuletzt wieder gewundert, bewundert und als gut empfunden in den Kampagnen für das Work- und Streetwear Label Carhartt. Wahllose Momente, Absicht oder nicht? Diese Grenze überquert der Fotograf Alexander Basile bereits seit 10 Jahren erfolgreich für Carhartt.
Ein kurzes Interview mit Alexander Basile über Echtheit und Inszenierung habe ich im Magazin Blonde gefunden.
Hier ein paar Fragen und interessante Antworten:
Blonde: Carhartt-Kampagnen wirken nie wie inszenierte Werbebilder, sondern eher
wie Momentaufnahmen. Warum?
Alexander: Uns ist es wichtig, dass ein Bild nicht mehr zu behaupten brauch, echt zu sein.
So leben die Kampagnen von Straßenszenarien. Wir blicken auf Personen, Gesten, Bewegungen.
Ich würde es als konstruierte Realität beschreiben. Die Kampagne trifft damit den Nerv der Zeit:
Das verlangen insgesamt nach Authentizität ist groß und zeigt, wie sehr wir alle nach einem Moment der Wahrheit dursten.
Blonde: Lässt sich Werbung mit deinem Anspruch als Fotograf vereinbaren?
Alexander: Auf jeden Fall! Für mich als Künstler ist Werbung ein wichtiger Exkurs aus
der Welt des Künstlerdaseins. Ich finde es sehr befreiend, mal an
Deadlines und Rahmenbedingungen gebunden zu sein- wobei ich auch hier eine große künstlerische Freiheit genieße.
Carhartt setzt großes Vertrauen in mich. Und es macht Spaß, für Carhartt zu fotografieren.
Die Marke hat eine gewisse Beweglichkeit bewahrt, die sich immer noch richtig anfühlt.
...
Werbung ist immer öfter wie ein guter Dokumentarfilm. Keine geschniegelten Models, kein Glitzer und Meer im Hintergrund und auch keine 100-stündige Bildbearbeitung. Realität und Inszenierung verschwimmt in vielen Print-Kampagnen.
Zuletzt wieder gewundert, bewundert und als gut empfunden in den Kampagnen für das Work- und Streetwear Label Carhartt. Wahllose Momente, Absicht oder nicht? Diese Grenze überquert der Fotograf Alexander Basile bereits seit 10 Jahren erfolgreich für Carhartt.
Hier ein paar Fragen und interessante Antworten:
Blonde: Carhartt-Kampagnen wirken nie wie inszenierte Werbebilder, sondern eher
wie Momentaufnahmen. Warum?
Alexander: Uns ist es wichtig, dass ein Bild nicht mehr zu behaupten brauch, echt zu sein.
So leben die Kampagnen von Straßenszenarien. Wir blicken auf Personen, Gesten, Bewegungen.
Ich würde es als konstruierte Realität beschreiben. Die Kampagne trifft damit den Nerv der Zeit:
Das verlangen insgesamt nach Authentizität ist groß und zeigt, wie sehr wir alle nach einem Moment der Wahrheit dursten.
Blonde: Lässt sich Werbung mit deinem Anspruch als Fotograf vereinbaren?
Alexander: Auf jeden Fall! Für mich als Künstler ist Werbung ein wichtiger Exkurs aus
der Welt des Künstlerdaseins. Ich finde es sehr befreiend, mal an
Deadlines und Rahmenbedingungen gebunden zu sein- wobei ich auch hier eine große künstlerische Freiheit genieße.
Carhartt setzt großes Vertrauen in mich. Und es macht Spaß, für Carhartt zu fotografieren.
Die Marke hat eine gewisse Beweglichkeit bewahrt, die sich immer noch richtig anfühlt.
...
6/18/2012
HAIM - Better Off
Schöne Musik aus LA. Guten Tag Sonne. Guten Tag Sommerklamotten. Irgendwie ist es ja doch schön, warme Luft zu fühlen und ein Eis zu essen, ohne das einem kalt wird.
6/08/2012
Selected Lookbook Herbst/Winter 2012
Die Dänen wieder...
Skandinavische Produkte wie Mode, Möbel oder Schnick Schnack überzeugen mich immer wieder.
So auch das dänische Modelabel Selected Femme.
Die Mode stammt aus einem Tochterunternehmen eines dänischen Familienbetriebes, welches 1975 gegründet wurde. Immer tragbar und schön. Das Lookbook überzeugt mich jetzt schon. Ohne viel tamm tamm, ausgefallenen Posen oder kiloweise Make-up zeigt sich das Herbst/Winter Lookbook und gefällt mir daher.


6/06/2012
6/05/2012
Verfolgung. Erinnerung
Gewaschen, Getrocknet, Gebügelt...
Und doch finde ich an meinem T-Shirt wieder ein Katzenhaar. Vor 5 Wochen schloss mein Kater für immer seine orange farbenden Augen. Katzenhaare, die immer noch in der Luft rumschwirren oder an schwarzen Klamotten hängen. Er ist nicht mehr da, aber sein Fell schon. Eine merkwürdige Vorstellung.
Genauso verhält es sich zum Beispiel mit Konfetti, das zu Silvester in meiner Wohnung rumgeschmissen wurde. 10000000 mal den Staubsauger durch die Wohnung gejagt und trotzdem finde ich nach mehr als 5 Monaten kleine rote und blaue Schnipsel.
Düfte wie Parfum, Sonnencreme oder Waschmittel riecht man auch oft in der SBahn oder im Bus. Es duftet nach dem letzten Urlaub, der Kindheit oder dem Ex Freund, den man schon längst vergessen hat.
Dinge die man kaum im Alltag bemerkt, befördern einen in Gedanken und in meist auch schöne Erlebnisse. Musik ist auch so ein Erinnerungskandidat. Sie schafft es, komplett abzuschweifen, zu tanzen oder zu lächeln.
Meist sind die Dinge doch am schönsten, die man nicht sieht. Nur fühlt.
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